
Christen
pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der
Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite
vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß
einbringt.
1. Dezember 2008
Zum Welt-AIDS-Tag
Heute ist Welt-AIDS-Tag. Auf den Kölner Straßen sehen wir wieder Schüler von weiterführenden Schulen mit einer Sammelbüchse in der Hand, womit sie für Spenden werben. An sich eine lobenswerte Sache. Wenn die Spendeneingänge - welche durch die AIDS-Hilfe verwendet werden - ausschließlich dazu dienen würden, AIDS-Kranken zu helfen, so könnte man das Anliegen der Spendensammler vorbehaltlos unterstützen.
Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts belegt Köln bei der Zahl der Neuerkrankungen an AIDS den Spitzenplatz in Deutschland. Unter den an AIDS erkrankten Männern stellen Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), die größte Gruppe dar.
Angesichts dessen, daß gerade in Köln die Gruppe der Homosexuellen ganz besonders gefördert wird, ist dies nicht verwunderlich. Die political correctness verbietet es jedoch, über einen solchen möglichen Zusammenhang zu reden. Die Stadt Köln unterstützt finanziell nicht nur einen homosexuellen Jugendklub und diverse andere Schwuleneinrichtungen, sondern stellt sogar Geld für einen Verein zur Verfügung, der sich der Förderung von homosexuellen Strichern gewidmet hat. Der Verein LOOKS hilft Jungs, die anschaffen und dient nur am Rande dem Ausstieg aus der Szene, sondern möchte nach eigenen Aussagen, daß die Interessen männlicher Prostituierter in der Gesellschaft stärker wahrgenommen und berücksichtigt werden. So fehlen zum Beispiel auch nicht Hinweise darauf, wo man Stricherkneipen findet und wie man sie erkennt.
Uns sind nicht alle Projekte bekannt, wofür die Spendengelder aus der Straßensammlung am 1. Dezember gegen AIDS verwendet werden. Wir kennen aber ein Projekt, für das sie auch verwendet werden. Das schwule Internetportal www.herzenslust.de zum Beispiel wird von der AIDS-Hilfe NRW betrieben, und schon beim Aufruf der Startseite soll vermittelt werden, wie schön doch das schwule Leben sein kann und wie glücklich es machen kann.
Dies mag ja durchaus für solche der Fall sein, die diese Art von Sexualität bevorzugen, und jeder soll in unserer Gesellschaft die Möglichkeit haben, seinen individuellen Lebensentwurf zu verwirklichen. Vordergründig gibt Herzenslust die AIDS-Prävention als ihr Anliegen an. Dazu gehört nach Meinung der Betreiber auch eine umfangreiche Aufklärung über homosexueller Praktiken zum Beispiel mit der Empfehlung: Aber es lohnt sich, die Freuden des Rimming gemeinsam zu entdecken. (Für Unwissende gibt Herzenslust auch gleich eine Erläuterung, was Rimming bedeutet: Als Rimming oder Anilingus bezeichnet man das Stimulieren des Arsches, vor allem des äußeren Schließmuskels, mit der Zunge. ) Natürlich fehlt auch nicht der Hinweis, daß schwule Saunen die Möglichkeit bieten, schnellen und anonymen Sex zu finden, in der Regel unkompliziert und geil.
Nicht unerwähnt soll bleiben, daß Herzenslust auch einen Link führt auf die Seite www.schule-der-vielfalt-de. Hier wird geworben für lebendige Workshops in Schulen, bei denen vier homosexuelle Mitarbeiter den Schülern alle Fragen um Homosexualität beantworten möchten unter Einsatz einer sogenannten schLAuen Kiste (Original-Schreibung) die zur Unterstützung von verschiedenen schwul-lesbischen "Aufklärungsprojekten" in Nordrhein-Westfalen eingerichtet und von dem damaligen Familienministerium des Landes NRW finanziert wurde.
Der Schulausschuß der Stadt Köln hat sich in der Sitzung vom 27. Oktober 2008 einstimmig für den Dringlichkeitsantrag (!) zur Durchführung des Projektes Schule ohne Homophobie - Schule der Vielfalt an Kölner Schulen ausgesprochen.
Wir sind nicht der Meinung, daß eine solche Politik dazu dienen kann, AIDS-Erkrankungen zu verhindern. Die statistischen Zahlen des seriösen Robert-Koch-Instituts lügen nicht. Ob für die Finanzierung solcher Aktionen unter dem Label der AIDS-Bekämpfung Gelder verwendet werden sollen, für die Jugendliche mit den Sammelbüchsen heute auf der Straße um Spenden bitten, darf angezweifelt werden.
Wir Christen von pro Köln möchten keinen Homosexuellen daran hindern, seinen individuellen Lebensentwurf zu verwirklichen, wie bereits gesagt. Wir werden jedoch auch in Zukunft unser christliches Menschenbild verteidigen. Als Mann und Frau schuf Gott den Menschen - und nicht als Mann und Mann. Die Homosexualität mag als Laune der Natur und als Beispiel für die Vielfalt des menschlichen Lebens stehen, kann aber sicher nicht als gleichberechtigt neben der gottgewollten und naturgewollten Schöpfungsordnung stehen, da Homosexuelle sich bewußt ausschließen aus der Möglichkeit zur Erfüllung des Auftrags der Bibel: Wachset und mehret Euch und erfüllet die Erde.
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homosexuelle Toleranz gegenüber der katholischen Kirche?