
Christen
pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der
Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite
vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß
einbringt.
11. Januar 2011:
Weihnachten in aller Welt
In regelmäßigen Abständen hören wir von Angriffen auf Christen in der islamischen Welt. Vor allem zu Weihnachten werden Christen - nicht nur in der muslimischen Welt, aber dort ganz besonders - zur Zielscheibe von Anschlägen.
Bei einem Anschlag auf Kopten (die größte christliche Gemeinschaft im Nahen und Mittleren Osten) in Ägypten in der Weihnachtsnacht 2010 starben 23 Menschen; mindestens 79 wurden schwer verletzt. Dieser Anschlag schaffte es ausnahmsweise, in den Medien ausführlicher erwähnt zu werden. Immerhin. Das hatte zur Folge, daß in Deutschland die Kopten ihr Weihnachtsfest am 7. Januar unter Polizeischutz feiern mußten. Ebenso wurden die koptischen Kirchen in anderen europäischen Ländern, so etwa in der Schweiz und in Frankreich und in den Niederlanden, durch die Polizei bewacht.
In Nigeria kamen an Heiligabend sechs Christen bei Bombenanschlägen ums Leben. Seit der Einführung der Scharia in zwölf nordnigerianischen Bundesstaaten 1999 sind mehr als 5.000 Menschen bei religiösen Konflikten ums Leben gekommen. Immer wieder werden in Nigeria von Muslimen Kirchen niedergebrannt und Christen verletzt und getötet.
Auch auf den Philippinen gab es einen Bombenanschlag bei einer Weihnachtsmesse, der elf Todesopfer forderte. Dort finden christliche Gottesdienste häufig unter Polizeischutz statt; ein Polizist mit Maschinengewehr neben der Kommunionbank ist keine Seltenheit. Der Missionar Pater Gianni Re geht davon aus, daß dieser jüngste Bombenanschlag das Ziel hatte, Christen aus der Region zu vertreiben.
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So friedlich wie in diesem Bild (fotografiert auf den Philippinen) geriert sich der Islam leider oftmals nicht in multikulturellen Gesellschaften
Selbstverständlich treten wir Christen pro Köln für Religionsfreiheit ein. Jeder Mensch muß sich frei entscheiden dürfen, welcher Religion er angehören möchte. Zur Religionsfreiheit gehört auch die freie und ungestörte Ausübung der Religion.
Für die Verrichtung des Gebets eines Muslims muß eine Stelle sauberen Bodens vorhanden sein. Diese kann sich im Freien oder auch in einem umschlossenen Raum befinden. Es ist nicht vorgeschrieben, daß dafür eine Großmoschee gebaut werden muß. Eine Moschee ist kein Gotteshaus in unserem Sinne, sondern vielmehr ein Ort der politischen, kulturellen, rechtlichen und lebenspraktischen Wertevermittlung im Sinne des Islams und dient damit dem Aufbau einer Gegengesellschaft, denn die politischen und rechtlichen Werte des Islams unterscheiden sich eklatant von unserem Grundgesetz.
Während die weltweite Christenverfolgung auch durch Muslime spürbar zunimmt, erlebt Deutschland einen wahren Moschee-Bau-Boom. In verschiedenen Kölner Stadtteilen wurden Moscheen im osmanischen Stil schon gebaut oder sind geplant, und im Stadtteil Ehrenfeld wächst eine Großmoschee heran.
Im allgemeinen beruht das Völkerrecht auf Gegenseitigkeit. In vielen islamischen Ländern ist das Abhalten eines christlichen Gottesdienstes oder das Zeigen eines Kreuzes verboten, aber in Deutschland wird mehrheitlich von unseren Politikern für den Islam der rote Teppich ausgelegt.
In Köln werden zur Zeit die deutschstämmigen Kölner zur Minderheit. Sicherlich besteht die neue Mehrheit nicht ausschließlich aus Muslimen, aber sie stellen den größten Anteil an der neuen Mehrheit dar. Sind unsere Politiker nicht fähig, die Konsequenzen einer multikulturellen Gesellschaft mit einer fortschreitenden Islamisierung zu erkennen?