Christen pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß einbringt.

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06. Juni 2010:

Katholikenverbände liebäugeln mit dem Sozialismus

Mehrere Wochen nach der Landtagswahl in NRW ist es bislang immer noch nicht zu einer Regierungsbildung gekommen. Hannelore Kraft hätte nur zu gerne eine Regierung unter Einbeziehung der Abgeordneten der Linkspartei gebildet. Erst nach der Wahl wurde jedoch thematisiert, was schon vorher jeder wissen konnte: Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED), später umbenannt in PDS, zur Zeit mit dem Namen Die Linke, steht zu ihrer kommunistischen Vergangenheit und zur untergegangenen DDR.

Die Partei Die Linke wird bundesweit „vom Verfassungsschutz beobachtet“. Der scheidende NRW-Innenminister Wolf konkretisiert die Absichten der Linkspartei: "Linksextremisten gehen von einem Umsturz der Verhältnisse ("der Revolution") aus, der - je nach Ansicht der verschiedenen Denkrichtungen - friedlich oder gewaltsam, schleichend oder schlagartig herbeigeführt werden soll."

Sieben der elf neuen Linken-Abgeordneten sind darüber hinaus in Organisationen aktiv, die vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft wurden. Außerdem waren weitere drei Fraktionsmitglieder in extremistischen Organisationen bzw. deren Umfeld aktiv. Das ergaben Recherchen des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ unmittelbar nach der Wahl. Warum diese Fakten nicht vorher thematisiert wurden, bleibt das Geheimnis der Medien.

Unter den Linken-Abgeordneten im Düsseldorfer Landtag finden sich Vertreter der „Sozialistischen Linken“, der „Antikapitalistischen Linken“, ein Mitglied der „Roten Hilfe“ sowie eine Abgeordnete mit DKP-Vergangenheit. Die Kommunistin Gunhild Böth konnte als Oberstudienrätin völlig unbehelligt im Unterricht Generationen von Schülern indoktrinieren. Inzwischen hat sich sogar das Lehrerkollegium und die Schulleitung des Ganztagsgymnsiums, an dem Frau Böth unterrichtet hat, von der Äußerung ihrer Kollegin distanziert, die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen. Mehr Einzelheiten über die politische Einstellung der Argeordneten der Linkspartei finden Sie hier.

Die Linke in Nordrhein-Westfalen hatte dazu aufgefordert, pro NRW bei der Landtagswahl keine Stimme zu geben. Der Marsch in den Sozialismus könnte ja durch die Pro-Bewegung gestört werden. Auch der mit der Hetze gegen pro NRW umhertourende Alexander Häusler stammt nicht aus dem demokratischen Spektrum, sondern wird von dem Umfeld der Linken instrumentalisiert: sein ehemaliger Vorgesetzter in der Fachhochschule Düsseldorf ist ein Vorstandsmitglied der Linkspartei.

Früher hat die CDU mit dem Wahlslogan „Freiheit statt Sozialismus“ geworben. Wir haben bisher noch kein Bedauern der kirchlichen Laienverbände über den Einzug der Linkspartei ins Düsseldorfer Parlament vernommen. Im Gegenteil: Von den Katholikenverbänden, angefangen beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend über Katholikenrat und Katholikenausschuß bis hin zum Diözesanrat hat man massiv und wiederholt in den Kanon der Linkspartei gegen pro NRW eingestimmt. Der Diözesanrat Köln hat sich noch vier Wochen vor der Landtagswahl gegen pro NRW geäußert. Wir vermissen von dieser Seite bis heute eine Distanzierung von der Linkspartei. Dem Alexander Häusler wurde auch in kirchlichen Räumen ein Forum zur Verbreitung seiner roten Propaganda geboten.

Kirchliche Laienverbände haben Politiker aller Parteien bis auf eine zur Podiumsdiskussion eingeladen. Stellvertretend für solche Veranstaltungen mag das Beispiel aus Leverkusen gelten: Vertreter von CDU, SPD, FDP und den Grünen wurden eingeladen - und eine Vertreterin der Linkspartei. Und dies, obwohl die Linkspartei im Leverkusener Stadtrat gar nicht vertreten ist. Die mit einer Fraktion im Leverkusener Stadtrat vertretene Partei pro NRW wurde ignoriert.

 

Katholikenverbände ohne Berührungsängste mit linksextremen Verfassungsfeinden

Die Linke forderte in ihrem Wahlprogramm unter anderem die Abschaffung von Noten in der Schule. Im Gegenzug dazu wird das Recht auf Rausch und damit Drogenkonsum gefordert und gefördert. „Keine Macht den Drogen“ - dieser Slogan gehört bei den Linken endgültig der Vergangenheit an.

Wir wissen nicht, wieviele Kirchensteuerzahler sich bei den Abgeordneten der Linkspartei finden, die von den kirchlichen Laienverbänden unterstützt wird. Wir wissen aber, daß die Linke die Abschaffung des Religionsunterrichts fordert. Es scheint, als könne man in den katholischen Verbänden Freund und Feind nicht mehr unterscheiden. Viel wahrscheinlicher ist aber, daß man hier nach dem Opportunitätsprinzip vorgeht und vorsichtshalber nicht vom linken Mainstream abweicht. Dafür werden dann katholische Prinzipien und Standpunkte geopfert und ein Kuschelkurs zur Linkspartei eingeschlagen unter Verrat christlicher Prinzipien.