Christen pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß einbringt.

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15. Februar 2010:

Das Kölner Buch der Religionen

Ganz neu ist es nicht mehr: Das Kölner Buch der Religionen, das Mitte 2009 erschienen ist, herausgegeben vom KWV-Verlag (Kartographische Verlags- und Werbegesellschaft) und finanziert durch Wirtschaft und Industrie. Autor des Buches ist der pensionierte WDR-Redakteur Dr. Ulrich Harbecke. Es wurde kostenlos in Köln abgegeben (u.a. an Kölner Schüler) und war versehen mit Grußworten von Jürgen Rüttgers und Fritz Schramma. Ein Grußwort schrieb ebenfalls die Grüne Sozialdezernentin Marlis Bredehorst, die im Jahr 2007 bei einer öffentlichen Versammlung äußerte, daß sie vom Islam „nicht soviel kenne“.

In dem Buch werden rd. 80 Religionen (und das, was als solche bezeichnet wird) vorgestellt, darunter etwa „Eckankar“ oder „Archeosophie“ von denen kaum jemand etwas gehört haben dürfte. Insofern mag das Buch durchaus seine Berechtigung haben.

Eine der Religionen, die in Köln stark im Wachstum begriffen ist und die hier als auch in ganz Deutschland und Europa für gegensätzliche Diskussionen sorgt, schneidet in diesem Buch erstaunlich gut ab: Der Islam. Der Religionsstifter Mohammed wird dargestellt als friedliebender und defensiver Mensch („Im Jahr 622 entzog sich Mohammed den Anfeindungen und wich in die Stadt Medina aus“). Sein Lebensweg wird als geradlinig beschrieben, er habe mit 25 Jahren eine reiche Kaufmannswitwe geheiratet, und als seine Frau starb, heiratete er weitere Frauen, unter denen Aisha eine herausragende Rolle gespielt habe. Mit der Zeit habe er sich immer häufiger in die Einsamkeit der Berge zurückgezogen, wo ihm der Engel Gabriel erschienen sei, der ihn beauftragt habe, die Bewohner Mekkas zum Glauben an den einzigen Gott zu bekehren. Mohammed sei schließlich als hochverehrter Gottesbote gestorben, und da er keinen Nachfolger bestimmt habe, seien nach seinem Tod heftige Konflikte ausgebrochen.

Das Wort „Islam“ wird als „Ergebenheit in Gott“ bezeichnet, und grundlegend für den Islam sei der Glaube an den einen und einzigen Gott.

Demgegenüber steht das Christentum, das in dem „Kölner Buch der Religionen“ im Sendung-mit-der-Maus-Stil gezeichnet wird. Der römische Prokurator Pontius Pilatus habe Jesus als Aufrührer zum Tod verurteilt. Die Anhänger der „Jesus-Bewegung“ seien in „großer Verwirrung“ zurückgeblieben. Danach heißt es in dem Buch: „Da das erwartete Weltende ausblieb, musste die Gemeinde Formen finden, in denen sie ihre Identität zum Ausdruck brachte“.

Weder dem Islam noch dem Christentum wird die Darstellungsweise in dem Buch gerecht. Immerhin wird in dem Buch nicht die Anmerkung vergessen, daß „die Rheinmetropole“ (Köln) sich in den vergangenen 35 Jahren zu einem Sammelpunkt islamischer Organisationen entwickelt habe. Somit wird auch in aller Offenheit gefordert, daß die Deutschen sich zu integrieren haben, da "Integration keine einseitige Aufgabe ist und auch die deutschstämmigen Nachbarn ihren Platz innerhalb der neuen Konstellation finden müssen", so wörtlich in dem Passus über die Kölner Großmoschee in Köln-Ehrenfeld.

Es lohnt sich deshalb, den Islam etwas genauer zu betrachten, und zwar nicht nur aus Sicht des „Kölner Buches der Religionen“, das die Bestrebungen der Stadt Köln unterstützt, die Islamisierung voranzutreiben: Vor wenigen Wochen war die Grundsteinlegung für den Bau der Kölner Großmoschee; und in der Koalitionsvereinbarung des rotgrünen Bündnisses des Kölner Stadtrats wird gefordert, daß mehr „baulich attraktive Moscheen“ gebaut werden können.

Eine erweiterte Sicht auf den Islam wäre deshalb zu empfehlen: Auf eine Religion, deren Verbreitung mit Feuer und Schwert bis in die Gegenwart andauert. Um das festzustellen, genügt ein Blick über den Tellerrand hinaus: In alle Gegenden der Welt, in denen christliche Kirchen niedergebrannt werden und Christen durch Muslime verfolgt, bekämpft und sogar ermordet werden, oder lesen Sie einfach zum Beispiel hier: Kein Weihnachten im Irak: Christen im Untergrund, hier: Islam ist Frieden und Feuerzeug und hier: Die blutige Spur des "friedlichen" Islams in einer Woche.

Besonders hinweisen möchten wir jedoch auf eine Ausarbeitung des Historikers Johann Sporckgraff. Auch er ist besorgt über die Islamisierung und hat deshalb Texte mit nützlichen Informationen zusammengestellt, die in der alltäglichen Auseinandersetzung über den demographischen Wandel bei uns brauchbar sind. Nachfolgend ein Auszug (aus S. 23):

Wie das gesamte Leben des Muslims sind auch Krieg und Auseinandersetzung mit den Nichtmuslimen genauen Regelungen unterworfen. Diese unterscheiden sich zwar im Detail bei verschiedenen Richtungen des Islam, es wäre aber eine Illusion, daraus auf große prinzipielle Unterschiede zu schließen (wobei kleinere Gruppierungen hier und da durchaus Ausnahmen sein können). Für die große Masse und alle relevanten Hauptrichtungen gilt aber, dass das Leben des gläubigen Muslims durch ein dichtes Gewebe rechtlicher Vorschriften geregelt ist. Dies ist von zentraler Wichtigkeit, auch wenn in der Moderne der Einfluss des Westens dazu geführt hat, diese enge Bindung aufzulockern. Wir stehen aber in einer Situation, in der eine Reihe von Faktoren dahin wirkt, dass die alte Tradition wieder auflebt und, partiell angepasst an die modernen Verhältnisse, immer deutlicher an Konturen gewinnt. Dies ist gerade auch im Westen der Fall, wo viele Einwanderer eine Anpassung an die westliche Kultur ablehnen und eine intensive, bald offene, bald verdeckte Propaganda zur Folge hat, dass viele Zuwanderer bzw. v.a. ihre Nachkommen in dritter oder vierter Generation zu ihren Wurzeln zurückkehren, sich allmählich radikalisieren und in manchen Ländern in erheblich größerem Umfang zum traditionellen Denken mit allen Konsequenzen stehen als in ihren Herkunftsländern.

Sie finden die Datei zum Lesen und Herunterladen hier.


Aus dem Kölner Buch der Religionen: "Jesus von Nazareth war der älteste Sohn des Zimmermanns Joseph und seiner Frau Maria."

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