
Christen
pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der
Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite
vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß
einbringt.
26. Juli 2008:
Zu den Reaktionen auf die Gründung unseres Arbeitskreises
Die Gründung unseres Arbeitskreises hat ein erhebliches Echo hervorgerufen. Es erreichten uns viele Glückwünsche und zustimmende E-Mails. Dagegen erfolgte in der Kölner Presse ein Aufschrei - wie so oft ist die mediale Darstellung völlig verzerrt gegenüber der Wirklichkeit.
Aber nicht allein in der linksliberal ausgerichteten Presse erfolgte Empörung, sondern sie kam insbesondere auch aus eigenen, sich katholisch bezeichnenden Reihen. Hier sind die Angriffe des Neuehrenfelder Pfarrverbandes hervorzuheben, wo sich Frau Ulrike Heinen, Mitglied des Pfarrgemeinderates, gar versteigert zu der Behauptung, pro Köln sei eine verbrämte neonazistische Vereinigung." Nur nebenbei merken wir an: Man hat offenbar gar keine Probleme damit, durch eine derartige Aussage die NS-Diktatur zu verharmlosen und dadurch ihre Opfer zu verhöhnen.
Eine treibende Kraft in der Kampagne gegen den Arbeitskreis Christen pro Köln ist auch die Vorsitzende des Kölner Katholikenausschusses, Frau Hannelore Bartscherer. Bartscherer zeichnete sich bereits Mitte 2007 im Vorfeld der Ehrenfelder Demonstration gegen den Bau der Kölner Großmoschee dadurch aus, daß sie sich eingereiht hatte in die Rednerliste der linken und linksextremen Ideologen und daß sie sich mit denen verbündet hat, die gewiß nicht zu denen zählen, die nennenswert zum Kirchensteueraufkommen der Erzdiöseze Köln beitragen.
Sowohl die Pfarrei in Neuehrenfeld als auch Frau Bartscherer stehen hier symptomatisch für ein angepaßtes Christentum. Dazu sagt Joseph Kardinal Ratzinger (jetzt Papst Benedikt XVI.) in einem Gespräch mit Peter Seewald:
"Vor allem wächst die Gefahr angepaßter Christentümer, die dann als menschenfreundliche Weise des Christseins von der Gesellschaft freudig aufgegriffen und dem vorgeblichen Fundamentalismus derer gegenübergestellt werden, die so stromlinienförmig gar nicht sein mögen. Die Gefahr einer Meinungsdiktatur wächst, und wer nicht mithält, wird ausgegrenzt, so daß auch gute Leute nicht mehr wagen, sich zu solchen Nonkonformisten zu bekennen. Eine etwaige künftige antichristliche Diktatur würde vermutlich viel subtiler sein als das, was wir bisher kannten. Sie wird scheinbar religionsfreundlich sein, aber unter der Bedingung, daß ihre Verhaltens- und Denkmuster nicht angetastet werden."
(aus: Salz der Erde)
Frau Bartscherer hält sich an die herrschende Meinung. Sicher ist ihr für diese moderne Einstellung der Beifall der Gesellschaft gewiß. Wahrscheinlich hat sie nicht den Mut oder die Erkenntnisfähigkeit, gegen diejenigen aufzustehen, die die öffentliche Meinung bestimmen. Denn dann würde sie ja nicht als mutige Zeitgenossin eingeschätzt, sondern ausgegrenzt, geächtet oder lächerlich gemacht.
Immer wieder äußern sich uns gegenüber Gläubige der katholischen Kirche, daß sie sich von bestimmten katholischen Laienverbänden nicht mehr vertreten fühlen und deshalb einen Austritt aus der Kirche erwägen. Ihnen sei gesagt: Messen sie nicht den Worten einzelner Verbandsfunktionäre mehr Bedeutung zu, als ihnen zukommt: Insofern ist auch die Überschrift eines Artikels aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 3. Juli 2008 irreführend, wo man die Aussage tätigt: "Die Kirche wehrt sich gegen pro Köln." - Nicht die Kirche wehrt sich, sondern der Redakteur des Kölner Stadt-Anzeigers Helmut Frangenberg sowie Mitglieder von katholischen Laiengremien, die ebenso wie der örtliche Pfarrer oder der stellvertretender Caritas-Direktor Peter Krücker nur ihre persönlichen Meinungen wiedergeben, welche keineswegs die Haltung der katholischen Amtskirche bedeuten.
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