Christen pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß einbringt.

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27. Dezember 2009:

Die Zukunftsfrage für Köln

In der Ausgabe Nr. 52-53 vom 25. Dezember 2009 der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln reflektiert der Chefredakteur STEPHAN GEORG SCHMIDT über den Bau von Moscheen und Minaretten hierzulande. Er kommt dabei zu dem Schluß, den man neuerdings öfter hört: Wenn bei uns immer mehr Moscheen gebaut werden und wenn sie immer größer werden, so sollten sich doch die Christen dafür mitverantwortlich fühlen, weil sie in den letzten Jahren ihren Glauben zu wenig gelebt und bezeugt hätten.

Doch da denken die Befürworter von Moscheen, die gleichzeitig die Christen eines zu laschen Glaubens beschuldigen, zu kurz. Selbstverständlich treten auch wir für die Religionsfreiheit ein. Eine Moschee allerdings dient seit jeher nicht nur als sakrales Gebäude, sondern hat zahlreiche andere Funktionen; allgemein gilt sie auch als Schule, als Ort der Begegnung und als politische Versammlungsstätte. Der gläubige Muslim benötigt zudem keine Moschee, denn das Gebet und auch die anderen religiösen Pflichten können überall verrichtet werden.

Der Bau von Minaretten dient dazu, mehrmals am Tage über weite Teile der Stadt den Gebetsruf zu tragen. Möchte Herr Schmidt wirklich, daß unsere Stadt und vielleicht auch sein Haus mehrmals pro Tag mit Rufen in arabischer Sprache beschallt wird:

Allahu akbar -

Ashhadu an la ilaha illa llah -

Ashhadu anna Muhammad rasulu llah -

Haya ala s'salat -

Haya ala t'talah -

Allahu akbar -

La ilaha illa llah -

(Allah ist der Größte; Ich bezeuge, dass es keinen Gott ausser Allah gibt; Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist; Auf zum Gebet; Auf zum Heil; Allah ist der Größte; Es gibt keinen Gott ausser Allah!)

Die katholische Kirche selbst hat dazu beigetragen, daß unsere Kirchen in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer leerer geworden sind. Während die Deutsche Bischofskonferenz seit Jahren das Recht auf einen islamischen Religionsunterricht bejaht, hat man die Unterweisung der katholischen Kinder vernachlässigt. Beispielsweise war es in Schulen teilweise katholischen Schülern nicht möglich, am Religionsunterricht teilzunehmen, weil keine Lehrer dafür vorhanden waren.

Richtig wäre es. wie Herr Schmidt vorschlägt, anderen den Weg zur Kirche zu erleichtern, und zwar durch unsere eigene Überzeugung. Wir brauchen dazu in Köln nicht in andere Länder zu gehen, sondern wir könnten zum Beispiel den vielen Muslimen hierzulande die Schönheit unseres Glaubens nahebringen.

Allerdings ergeben einfache mathematische Berechnungen, daß es in etwa einer Generation in Köln eine muslimische Mehrheit geben wird, wenn die derzeitige Politik so fortgeführt wird. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn die noch vorhandenen Katholiken ihren „Glauben weitergeben, ihn leben und bezeugen“: Sie werden dann in der Minderheit sein.

Es soll hier nicht eine zwangsweise Missionierung von Muslimen vorgeschlagen werden. Auch sie sollen ihren Glauben in Köln praktizieren dürfen. Aber es soll verhindert werden, daß eine Islamisierung stattfindet. Und dazu und zur Verfestigung der islamischen Gesellschaft trägt ganz gewiß der Bau von großen Moscheen und Minaretten bei. Dessen sollte sich auch Herr Schmidt bewußt sein.

Will er das wirklich?

Diese Veränderung in unserem Land ist die Frage, die uns über die Heilige Nacht hinaus aufregen sollte.


   
         
   
         
   

 

Das äußere Gesicht unseres Landes wandelt sich: Immer mehr große islamische Zentren im osamanischen Stil werden gebaut. Von links oben nach rechts unten: Moschee Leverkusen, Moschee Leverkusen Kiesweg, Moschee Niederkassel, Moschee Bergisch-Gladbach, Moschee Hürth, König-Fahd-Akademie in Bonn-Bad Godesberg, Moschee Porz (im Bau), Moschee Troisdorf, Moschee Wesseling. Weitere Moscheen bereits gebaut oder in Planung.