Christen pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß einbringt.

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9. Mai 2011:

Offener Brief von Regina Wilden an Pfarrer Franz Meurer

Sehr geehrter Herr Pfarrer Meurer,

am 7. Mai 2011 haben Sie sich dem undemokratischen Verbund gegen die Demonstration „Marsch für die Freiheit“ der Bürgerbewegung PRO KÖLN und der Partei PRO NRW angeschlossen. Sie waren gemeinsam im Bündnis mit Verfassungsfeinden, Linksextremisten und Kirchenfeinden. Sie haben mit denen einen „Gottesdienst“ in einer katholischen Kirche gegen das Bürgertum abgehalten, das von der PRO-BEWEGUNG repräsentiert wird. Einer Ihrer neuen geschätzten Partner ist Jörg Detjen von der Linkspartei.

Der Altkommunist Jörg Detjen ist nach jahrzehntelanger „antiimperialistischer“ und „kommunistischer“ Wegstrecke endlich als geschätzter Mitstreiter in der politischen Klasse in Köln angekommen. Bei der Neven DuMont Presse wird er seit geraumer Zeit als gern gesehener Stichwortgeber und Interview-Partner hofiert. Sogar die Vorsitzende des Katholikenausschusses zieht mit ihm an einem Strick, wenn es gilt, in antifaschistischer Weise Konservative zu bekämpfen.

Es lohnt daher, sich mit dem ansonsten farblosen Linksextremisten näher zu befassen. Jörg Detjen stammt ursprünglich aus dem Bund Westdeutscher Kommunisten (BWK). Der BWK, der 1980 aus einer Abspaltung vom linksextremistischen Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) entstand, propagierte eine „revolutionäre Politik“ und setzte sich dafür ein, die „Front gegen Imperialismus und Reaktion“ zu stärken. Kommunistische Politik könne gegenwärtig nicht mehr in einer einheitlichen Partei, sondern müsse im Bündnis von Organisationen, Vereinigungen usw. betrieben werden. Also suchte der Alt-Kommunist Detjen neue Partner. Hierzu bediente er sich des sogenannten GNN-Verlages. Bei diesem Verlag handelte es sich ursprünglich um eine BWK-Firma, die mit der Linkspartei (vormals PDS, davor SED) eng verbunden ist. Der GNN-Verlag wurde nach Auffassung des Verfassungsschutzberichtes für das Jahr 2000 bis in die jüngere Vergangenheit weiterhin von Funktionären des ehemaligen BWK, der in Nordrhein-Westfalen als „AG für kommunistische Politik“ in die PDS integriert wurde, kontrolliert. Zu den illustren Druckerzeugnissen des GNN-Verlages gehörte unter anderem das für das ehemalige RAF-Umfeld bestimmte „Angehörigeninfo“. Das Umfeld der menschenverachtenden RAF-Terroristen sollte mit dieser Agitationsschrift zusammengehalten werden. Daneben wurde vom GNN-Verlag auch die Reihe „Dokumentation zur Zeitgeschichte“ mit Texten ausländischer terroristischer Organisationen veröffentlicht. Langjähriger Geschäftsführer und Redakteur des GNN-Verlages ist der neue, auch von Ihnen und dem Katholikenausschuß Köln geschätzte Jörg Detjen, von dem vorher das ehemalige RAF-Umfeld betreut wurde.

Sie haben im Dom-Radio gesagt: „Ich glaube, der Gottesdienst wird deutlich machen, daß Freiheit und Vernunft die Voraussetzung des Glaubens sind.“ - Ist Ihnen bekannt, daß die Demonstration der PRO-BEWEGUNG unter dem Motto: „Marsch für die Freiheit“ stand? Sind Sie der Meinung, daß Freiheit herrscht, wenn konservative und bürgerliche Menschen ihr Recht auf Versammlungsfreiheit nur noch unter dem Schutz eines riesigen Polizeiaufgebot wahrnehmen können, weil sie ansonsten Gefahr laufen, von potentiellen linken Gewalttätern, die aus den Reihen Ihrer Verbündeten kommen, angegriffen zu werden?

Sie haben mir gelegentlich persönlich erklärt, daß Sie kein Internet haben. So können Sie sich nicht im Internet von den Aussagen unseres klugen Papstes Benedikt überzeugen, der sagt:

„Es gibt einen merkwürdigen und nur pathologisch zu bezeichnenden Selbsthass des Abendlandes, sich sich zwar lobenswerterweise fremden Werten verstehend zu öffnen versucht, aber sich selbst nicht mehr mag, von seiner eigenen Geschichte nur noch das Grausame und Zerstörerische sieht, das Große und Reine aber nicht mehr wahrzunehmen vermag. Europa braucht, um zu überleben, eine neue - gewiss kritische und demütige - Annahme seiner selbst, wenn es überleben will. Die immer wieder leidenschaftlich geforderte Multikulturalität ist manchmal vor allem Absage an das Eigene, Flucht vor dem Eigenen.“

Von diesem merkwürdigen und pathologischen Selbsthaß ist ein Teil Ihrer Verbündeten getrieben, der immer wieder: „Nie wieder Deutschland“ und ähnliche Parolen skandiert.

 

Ebenso können Sie sich nicht die kraftvolle Demonstration von Bürgern im Internet ansehen, die am 7. Mai 2011 in Köln Zeugnis abgelegt haben für ihre Sehnsucht nach Freiheit, Demokratie, ja und nach Recht und Ordnung. Dies alles sehen wir gerade hier in Köln gefährdet, nicht zuletzt ist dies augenfällig dadurch, daß Menschen, die ihr gesetzlich garantiertes Recht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen wollen, durch ein hohes Aufgebot an Polizisten geschützt werden müssen vor Angriffen durch gutmenschliche und linksextreme Gegner, und dadurch, daß politisch nicht korrekte Meinungen unterdrückt und die, die sie äußern, ausgegrenzt werden..

 

Selbstverständlich durfte bei der Kundgebung am 7. Mai in den Reihen der Demonstration auch nicht der übliche Provokateur fehlen. Es gab bei der Demonstration einen unbekannten Mann, der auf seinem Hals die Buchstaben „SS“ eintätowiert hatte. Dieser Mann wurde dann in den Medien vorgeführt. Der WDR hatte in seiner Sendung „Hier und Heute“ vom 7.Mai 2011 sicher nicht zufällig vergessen, daß dieser Mann von der PRO-BEWEGUNG selbst aufgefordert wurde, die Demonstration zu verlassen. Da dies rechtlich auch mit Hilfe der Polizei nicht durchzusetzen war, wurde er von der PRO-BEWEGUNG selbst angezeigt. Dies wurde selbstverständlich im Fernsehen nicht erwähnt, damit sich die vielen Gutmenschen in den Reihen der Gegendemonstranten nachträglich legitimiert fühlen können, sicherlich auch Sie, sehr geehrter Herr Pfarrer. Unkenntnis schützt nicht davor, sich heutzutage über die neuen Medien verantwortungsvoll zu informieren, aber Sie schließen sich „Anti“faschisten und anderen Kirchenfeinden an, um gegen das Bürgertum zu agitieren und nutzen zu diesem Zweck eine katholische Kirche. Darüber bin ich besonders konsterniert.

Selbstverständlich schätze ich Ihr soziales Engagement hoch ein, das Sie ja besonders in Ihrer Pfarrei in Köln-Vingst mit einem großen Anteil an Migranten vor große Herausforderungen stellt. Es gilt aber auch, die Freiheit in unserer Gesellschaft zu erhalten, die letztlich wesentlich mit vom Christentum geprägt ist. Was bewegt Sie, sehr geehrter Herr Pfarrer Meurer, sich gegen Konservative, überwiegend bestehend aus Christen, davon sehr viele Katholiken, zu stellen? Ich hätte mich gefreut, wenn Sie sich unserer Demonstration und unserem Anliegen angeschlossen hätten, wenn Sie sich politisch betätigen wollen, denn dort wurde unsere (auch Ihre) Sache vertreten, allerdings wären Sie dort nicht in das Wohlwollen unserer sozialistischen Gesellschaft eingebettet gewesen.

Die „Anti“-faschisten hatten übrigens einen riesigen übermannshohen Plastik-Penis dabei, den sie wiederholt gezeigt haben. Vielleicht als Symbol für die sexualisierte Gesellschaft, oder wofür sonst?

Ob sie diesen Penis auch zu dem Gottesdienst in die Kirche mitnahmen, ist nicht bekannt. Bei unserer Demonstration dagegen haben manche ein christliches Kreuz mitgeführt.

Sehr geehrter Herr Pfarrer Meurer, ich schätze Sie als jemanden, der bisher mit Kritik fair umgegangen ist. Leider haben Sie bis jetzt in dieser Sache nur mit unseren politischen Gegnern gesprochen; es ist mir nicht bekannt, daß Sie Informationen bei uns eingeholt hätten über das, was man Ihnen über uns sagt. Gerne hätten wir Ihre Stellungnahme, und sollte eine solche bei mir eingehen, so würde ich Ihnen zusichern, sie hier auf dieser Seite abzudrucken.

Mit freundlichen Grüßen,

Regina Wilden

für „CHRISTEN PRO KÖLN“