Christen pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß einbringt.

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17. Januar 2011:

Pro Köln lehnt finanzielle Förderung des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschlands ab

Seit der Kommunalwahl 2009 ist die Bürgerbewegung pro Köln auch mit Stimmrecht im Ausschuß für Soziales und Senioren der Stadt Köln vertreten. Dieser Ausschuß hatte in der Sitzung am 4.11.2010 auf der Tagesordnung unter anderem die Förderung von Selbsthilfegruppen im Sozialbereich. Dabei sollte auch die Auszahlung von finanziellen Mitteln an den LSVD beschlossen werden.

Der LSVD wurde 1990 in Leipzig als „Schwulenverband in der DDR“ (SVD) gegründet. Der Sitz der Bundesgeschäftsstelle wurde später nach Köln verlegt. Durch beständigen öffentlichen Druck und auf die Regierung gelang es dem Verein auch mit Hilfe von Funktionären vor allem bei den Grünen und in der SPD, massiven Einfluß auf die Gesellschaftspolitik zu nehmen. Man hat versucht, die Ehe neu zu definieren und natürliche Familienstrukturen umzudeuten.

Es geht inzwischen nicht mehr gegen Diskriminierung von Homosexuellen, denn eine solche findet längst nicht mehr statt, sondern homosexuelle Beziehungen sollen der Sexualität zwischen Mann und Frau gleichgestellt werden, und diese Sichtweise, die aufgrund der biologischen Gegebenheiten überhaupt nicht verständlich gemacht werden kann, soll auch in den Schulen den Heranwachsenden so vermittelt werden. Auch die absurde Genderpolitik hat letztlich ihren Ursprung in den Forderungen der internationalen Homosexuellenverbände.

Dabei sind Ehe und Familie etwas ganz anderes als die Beziehungen zwischen Homosexuellen untereinander. Jeder, der es wagt, auch nur irgendeine Kritik an den immer weiter gehenderen Forderungen der Homo-Verbände anzubringen, wird unverzüglich als homophob, haßerfüllt, intolerant und so weiter bezeichnet. So wurden hohe und höchste Würdenträger der katholischen Kirche mit den Prädikaten „Haßprediger“ und ähnlichem belegt.

Der LSVD gegen „Hasspredigten“ des Vatikans

Die Fraktion pro Köln, im Ausschuß für Soziales und Senioren vertreten durch Regina Wilden, stimmte als einzige gegen die finanzielle Förderung des LSVD durch die Stadt Köln.

Es ist gut möglich, daß pro Köln mit dieser Abstimmungsentscheidung wieder im Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen erscheint. Das Innenministerium NRW gesteht nämlich offenbar nicht mehr zu, daß in gewissen ideologischen Bereichen bei der Abstimmung in kommunalen Gremien noch frei entschieden werden kann. Schon einmal wurde in einem Verfassungsschutzbericht erwähnt, daß pro Köln die Ablehnung von finanziellen Fördermaßnahmen für homosexuelle Projekte beschlossen hatte.

Auszug aus dem Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2009

Werden wir damit schon in der freien Gewissensentscheidung durch unsere Landesregierung beeinträchtigt?

Abschließend soll folgendes wiederholt werden, was wir schon bei der Gründung unseres Arbeitskreises betont haben:

In einer offenen und freien Gesellschaft wie bei uns sollte jeder Mensch die Möglichkeit haben, seinen individuellen Lebensentwurf zu verwirklichen. Jede Diskriminierung eines Menschen aufgrund seiner Lebensweise hat zu unterbleiben. Für uns Christen pro Köln gilt der Grundsatz gegenüber der Homosexualität: Toleranz ja - Förderung nein.

Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt am 29.12.2010: Aus den Minderheiten wird die Mehrheit: Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre aus eingewanderten Familien hat die 50 Prozent Marke überschritten. Innerhalb weniger Jahrzehnte verändert sich die Bewohnerschaft.

In dieser neuen Mehrheit werden Muslime einen immer größeren Anteil haben. In der zukünftigen neuen gesellschaftlichen Mehrheit, die sich zur Zeit formiert, können Homosexuelle nicht mehr mit Toleranz rechnen. Wir fordern deshalb insbesondere diejenigen Homosexuellen auf, die sich nicht vom LSVD vertreten fühlen, sich mit uns gemeinsam gegen eine Islamisierung Europas zu engagieren.