
Christen
pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der
Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite
vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß
einbringt.
01. Dezember 2009:
Leserbrief zu "Ramadan Mubarak"
Zu dem unglückseligen Grußwort der evangelischen Landeskirchen und der katholischen (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen zum Ramadan 2009 hat Herr Helmut S. Ruppert aus Bergisch-Gladbach einen Leserbrief an die Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln geschrieben. Die Kirchenzeitung hat von diesem Brief eine entschärfte Fassung gebracht, so daß wir Ihnen nachfolgend den Brief in voller Länge dokumentieren:
Leserbrief zu "Ramadan Mubarak"
Das verstehe, wer will: In nahezu allen islamischen Staaten herrscht Christenverfolgung, brennen Kirchen und werden sogar Nicht-Muslime dem grausamen avatistischen Scharia-Gesetz unterworfen. Anstatt nun energisch die Einhaltung der universalen Menschenrechte einzufordern, schicken unsere Bischöfe und NRW-Präsides der Evangelischen Kirche unter der zumindest für Katholiken befremdlichen Überschrift "Gesegneter Ramadan" Grüße an die Anhänger des Propheten Mohammed. Wer soll dann da und was segnen?
Im sudanesischen Darfur führen Muslime einen Ausrottungskrieg gegen die christlich-animistische schwarzafrikanische Bevölkerung; in Afghanistan stehen selbst Muslime auf der Abschusslinie der Taliban, wenn sie nach deren Auffassung nicht einen Steinzeit-Rigorismus praktizieren wollen mit der völligen Rechtlosigkeit der Frauen und niemals zurückgenommenen Koransuren, die mittelalterlichen Hass gegen die "Ungläubigen" predigen. Und darunter fallen alle Nicht-Muslime. Wir auch. In Nord-Nigeria machen Muslime Hatz auf Christen, brennen Kirchen und Gemeindezentren - die Liste kann beliebig verlängert werden ...
Anlass für Glückwünsche ist das alles jedenfalls nicht.
Die Funktionäre (besonders diejenigen, die aus guten Gründen im Blickfeld des Verfassungsschutzes stehen), können sich über die bischöflich-präsidiale Aufwertung freuen. Schon sehen (wie selbst erlebt!) einige von ihnen ihre Blütenträume von einem "Kalifat Bundesrepublik" reifen: Wie so etwas geht, hat hier bei uns Metin Kaplan, der "Kalif von Köln", jahrelang gewissermaßen im Modellversuch vorgeführt. Wann werden die ersten durch unsere Lauheit leer stehenden Kirchen zu Moscheen umgewidmet? Undenkbar? Auch die Sultan-Achmed-Moschee in Istanbul war als Hagia Sophia einmal die christliche Bischofkirche des Patriarchen von Konstantinopel.
gez. Helmut S. Ruppert
Der Autor Helmut S. Ruppert war Chefredakteur der katholischen Nachrichtenagentur KNA und ist seit Jahrzehnten Mitglied der CDU.