
Christen
pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der
Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite
vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß
einbringt.
28. November 2009:
Die Saat geht auf: Haß und Gewalt gegen die Pro-Bewegung
Die seit Jahren stattfindende Gewalt gegen Mitglieder der Pro-Bewegung hat in der vergangenen Woche einen neuen traurigen Höhepunkt gefunden: Der neugewählte Bonner Pro-NRW-Ratsherr wurde am 26.11.2009 in Bonn auf offener Straße von einem Täter aus dem linksextremen Milieu überfallen und brutal zusammengeschlagen. Er wurde am darauffolgenden Tag wegen einer Nasenbeinfraktur in der Universitätsklinik in Bonn am Venusberg operiert.
Wer nun glaubt, daß ein öffentliches Bedauern und eine Distanzierung von solchen Gewalttaten stattfinden würde oder daß es bei "klammheimlicher Freude" im Dunstkreis des Täters bleiben würde, hat sich geirrt. In unglaublichen Haßtiraden wurde die politische Gewalttat in einschlägigen Internetforen abgefeiert, und es gab sogar eine Art "Glückwunsch"-Mail an den neuen Bonner Oberbürgermeister Nimptsch, der seine Amtszeit mit den verbalen Entgleisungen gegen pro NRW einleitete und somit als einer der Wegbereiter eines Klimas gelten kann, aus dem Gewalt und Haß gegen politische Mitbewerber erwachsen können.
Doch damit steht Nimptsch nicht alleine: Die Serie von Gewalttaten gegen Sachen und Personen der pro-Bewegung hat eine lange Geschichte. Eine besonders herausstechende Episode ist - neben dem neuerlichen Überfall in Bonn - auch der Überfall von militanten und gewalttätigen Linksextremisten auf eine Gaststätte in Köln-Deutz am 4. November 2003, in der einige pro-Köln-Mitglieder und Gäste bei einer Informationsveranstaltung versammelt waren. Die Linksextremisten warfen Flaschen und andere Gegenstände wahllos auf anwesende Personen, schlugen auf sie ein und versprühten Säure und verletzten mehrere Anwesende zum Teil schwer. Obwohl die Täter von der Polizei anhand der Straftäterkartei idenfiziert werden konnten, lehnten zwei Staatsanwälte es ab, in diesem Fall von schwerem Landfriedensbruch Anklage zu erheben. Diese Vorfall blieb für die Täter folgenlos, sie wurden nicht vor Gericht gestellt!
Unzählige Angriffe gegen die Pro-Bewegung haben sich seither ereignet: Angefangen von den unglaublichen Vorgängen um den Anti-Islamisierungs-Kongreß im September 2008 über die wiederholten Anschläge gegen die Anwaltskanzlei des Vorsitzenden der Pro-Bewegung, die Anschläge auf die Räume der Fraktion pro Köln, bei denen Fensterscheiben eingeworfen und Farbbeutel gegen die Wand geschleudert wurden, bis hin zu den Gewalttaten an Infoständen und verbale Beleidigungen und Belästigungen und Anspucken durch politische Gegner und vieles mehr.
Diese Gewalt und dieser Haß ist nicht von heute auf morgen und auch nicht allein durch den Bonner Oberbürgermeister Nimptsch erzeugt worden. Vielmehr ist der Haß in beispiellosen Hetzkampagnen über lange Zeit herangezüchtet worden, auch durch Mitglieder der katholischen Kirche. Ob Weihbischof Dr. Koch nun dem verletzten Bonner Ratsherren auch die Zunge herausstrecken wird? Ob sich Frau Bartscherer, die Vorsitzende des Katholiken-Ausschusses Köln, nun von ihrer widerlichen Hetzkampagne gegen andere Katholiken distanzieren wird? Und wird sich die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Verbände im Erzbistum Köln von der Gewalt gegen pro NRW distanzieren? Und wie will Frau Behr, Vorsitzende des Kreiskatholikenrates im Rheinisch-Bergischen Kreis ihren Aufruf für ein Engagement gegen rechtsextremistische Parteien verstanden wissen? Niemand hat festgestellt, daß pro NRW eine "rechtsextremistische Partei" ist, wie Frau Behr sich auszudrücken beliebt. Wird sich das Domradio von seiner Sympathie für das von Linken und Linksextremisten dominierte Bündnis "Wir stellen uns quer" distanzieren? Eine Auseinandersetzung all dieser Angesprochenen mit den politischen Themen der pro-Bewegung hat nie stattgefunden, stattdessen hat man ungeprüft die Agitation der "Mainstrem"-Medien und der linksgerichteten politischen Verbände übernommen.
Der Kölner Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 28. August 2008 einen Antrag der Bürgerbewegung abgelehnt, "Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung abzulehnen und die Sachbeschädigungen am Büro der Fraktion pro Köln zu verurteilen". Hier wurde darüber berichtet. Daß dieser Antrag kein Schauantrag gewesen ist, haben die vielen Angriffe gegen pro Köln seither gezeigt. Auch die Mitglieder des Kölner Stadtrates können sich nicht von Schuld an diesen Vorgängen freisprechen.
Regelmäßig wird in den Medien über die Gewalttaten gegen pro Köln und pro NRW geschwiegen. Die katholischen Mitglieder der linken Jagdgesellschaft können sich jedoch nicht darauf berufen, es "nicht gewußt" zu haben. Bislang haben wir kein Wort der Distanzierung von solchen Gewalttaten vernommen.
![]() |
"Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst!" - Auch die Mitchristen der Pro-Bewegung?
Bild: Aushang am Dom-Forum im September 2008 zum Anti-Islamisierungskongreß von pro Köln und pro NRW