
Christen
pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der
Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite
vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß
einbringt.
30. August 2008:
Wohin treibt Köln?
In der Ratssitzung in Köln am 28. August 2008 wurde mehrheitlich der Bau der Kölner Großmoschee beschlossen, auch mit der Stimme von Oberbürgermeister Fritz Schramma, CDU. Herr Schramma hat also sicher den Handkuß verdient, den ihm der Geschäftsführer der türkischen Religionsbehörde Ditib von der Besucher-Empore des Kölner Ratssaales während der Debatte zuwarf.
Doch darum soll es hier nicht gehen. Auf der Tagesordnung des Rates stand auch ein Antrag der Fraktion der Bürgerbewegung pro Köln, daß der Rat der Stadt Köln "Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzungen ablehnen und die Sachbeschädigungen am Büro der Fraktion pro Köln verurteilen" möge. Den gesamten Text des Antrages finden Sie hier.
Zwischen der Einreichung dieses Antrages und der Behandlung im Kölner Rat erfolgte eine erneute Gewalttat gegen ein Fraktionsmitglied von pro Köln. Am 22. August 2008 wurde der 67-jährige Kölner Ratsherr Hans-Martin Breninek, Vorsitzender unseres Arbeitskreises Christen pro Köln, an einem Infostand von pro Köln von politischen Gegnern niedergeschlagen.
Als am 28. August über diesen Antrag in der Ratssitzung abgestimmt wurde, stimmte der Kölner Rat geschlossen (bis auf die fünf Stimmen der Fraktion pro Köln) dagegen. Sie haben richtig gelesen: Der Kölner Rat hat es abgelehnt, sich von Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzungen zu distanzieren.
Wir gehen davon aus, daß sicherlich nicht jeder Gewalt befürwortet, der sich nicht gegen diese Resolution ausgesprochen hat. Auf jeden Fall aber zeigt er damit an, daß ihm die Anwendung von Gewalt als Mittel im politischen Meinungskampf gleichgültig ist, insbesondere dann, wenn sie sich gegen eine aufstrebende politische Konkurrenz wendet.
Jesus sagt über die Feindesliebe:
Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; ... Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!
Und unser Grundgesetz sagt in Art. 2 Abs. 2: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Im Koran dagegen heißt es
in Sure 4, 104: Und laßt nicht nach in eurer Bereitschaft, den Feind aufzusuchen und zum Kampf zu stellen
in Sure 47, 35: Laßt nun (in eurem Kampfeswillen) nicht nach und ruft (die Gegner) nicht (vorzeitig) zum Frieden, wo ihr doch (letzten Endes) die Oberhand haben werdet!
Hat sich der Kölner Stadtrat mit seinem fehlenden Bekenntnis zur Gewaltfreiheit bereits den zukünftigen Mehrheitsverhältnissen angepaßt und schon auf die Scharia eingeschworen? Diese Frage muß sich jeder ernsthaft stellen, der das Abstimmungsergebnis des Rates der Stadt Köln vom 28. August 2008 zur Kenntnis nimmt.
Inzwischen hat am heutigen Tage der nächste Überfall auf einen Infostand von pro Köln/pro NRW in Leverkusen stattgefunden. Verletzte mußten mit einem Ambulanzwagen ins Krankenhaus abtransportiert werden. Die Kölner Ratsmitglieder können sich mehrheitlich nicht von dem Vorwurf freisprechen, durch ihr Abstimmungsverhalten zu der Verrohung der Sitten in Köln und Umgebung beigetragen zu haben.
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Colonia quo vadis?