
Christen
pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der
Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite
vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß
einbringt.
18. August 2010:
Köln: CDU auf CSD-Trip
Während sich die Kölner CDU bisher darauf beschränkt hat, Gelder der Stadt Köln für Homosexuellen-Projekte zu befürworten, hat sie nun in diesem Jahr erstmals aktiv an dem alljährlichen Umzug von und für Homosexuelle und politisch Korrekte durch die Kölner Innenstadt, genannt "CSD" teilgenommen. Ausdrücklich erwähnt wird dabei in einschlägigen Publikationen sowie in der Presse Niklas Kienitz.
Kienitz war jahrelang Vorsitzender des Pfarrgemeinderats der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter in Ehrenfeld, die schon einmal durch ihre Inquisitionsveranstaltung gegen konservative und bürgerliche Politiker aufgefallen ist. Kienitz durfte dort als Hilfskraft und Mikrophonträger fungieren. Auch heute wird Kienitz übrigens noch als Mitglied dieses Pfarrgemeinderates aufgeführt. Nachdem der Fraktionsvorsitzende der CDU in Köln-Ehrenfeld, Jörg Uckermann, der Bürgerbewegung pro Köln beigetreten ist und diese im Rat der Stadt Köln vertritt, rückte Kienitz als Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtbezirk Ehrenfeld nach. Seit der Kommunalwahl im Jahr 2009 hat Niklas Kienitz ein Ratsmandat inne, und zwar für die CDU. Mit seiner Teilnahme am "CSD" ist Kienitz nun endgültig angekommen. Noch mehr als Kienitz selbst war das wohl dem Kölner Lesben- und Schwulenverband klar, der prompt den Wagen der CDU als "besten Paradewagen" auszeichnete, und dies vor allem, weil damit "unter anderem das Engagement der Unionsmitglieder ausdrücklich gelobt werden soll", wie ein Vorstandsmitglied des Kölner Lesben- und Schwulenverbands hervorhob.
CDU-Ratsmitglied Niklas Kienitz seinerseits soll angemerkt haben, daß dieser Wagen bei den jüngeren CDU-Mitgliedern "ein echtes Bedürfnis" war.
Damit ist die Kölner Parteienlandschaft wieder einen Schritt weiter zu einem Parteien-Einheitsbrei geworden. Wir Christen pro Köln erwähnen nicht ohne Stolz, daß mit der Bürgerbewegung pro Köln die Bürger bei den Wahlen in dieser Stadt wenigstens noch eine Alternative zu dem Parteien-Einerlei haben, der sie ihre Stimme geben können. Homosexualität ist kein besonderer Wert an sich. Es sollte die Freiheit geben, es sein zu können, ohne dafür verfolgt zu werden. Wir werden aber auch in Zukunft die Freiheit verteidigen, uns kritisch mit Homosexualität auseinandersetzen zu dürfen und zu einer Vielfalt der Meinungen beizutragen, die in einer Demokratie durchaus wünschenswert und notwendig ist.
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CSD in Köln