
Christen
pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der
Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite
vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß
einbringt.
08. September 2008:
Hochwürden Biskupek stellt sich quer
Die Kirche St. Aposteln liegt mitten im Stadtzentrum in Köln und ist eine der schönsten romanischen Kirchen unserer Stadt. Zur Zeit wirkt dort der katholische Pfarrer Christoph Biskupek. Wir kennen ihn nicht persönlich, und insofern wäre auch von unserer Seite nicht viel zu sagen über ihn.
Auch Pfarrer Biskupek kennt keinen von uns persönlich, aber er glaubt sich berufen zu der Anmerkung, daß wir "kontradiktorisch gegen die Weisung des Evangeliums handeln" bei der Durchführung unseres Anti-Islamisierungs-Kongresses in Köln am 19./20. September 2008. "Stellen Sie sich bitte mit mir quer gegen Rassisten" schreibt Pfarrer Biskupek in der Kirchenzeitung des Erzbistums Köln Nr. 35 vom 29. August 2008.
Pfarrer Biskupek weiß doch sicher, daß wir als katholische Christen der Auffassung sind, daß jeder Mensch mit den gleichen natürlichen Rechten ausgestattet ist. Dies haben wir Christen sozusagen schon mit der Muttermilch in uns aufgenommen, und gerade die katholische Kirche als weltumspannende und universale Gemeinschaft kennt keinen Rassismus.
Unser legitimes Anliegen, den Erhalt unserer eigenen Religion und unserer Kultur in unserer Stadt und unserem bislang abendländisch geprägten Land, betrachten wir nicht nur als unser Recht, sondern auch als unsere Pflicht. Der "Katechismus der Katholischen Kirche" betont in Nr. 2239 ausdrücklich: "Die Heimatliebe und der Einsatz für das Vaterland sind Dankespflichten und entsprechen der Ordnung der Liebe."
Kann Pfarrer Biskupek diesen Punkt im Katholischen Katechismus nicht akzeptieren?
Schon jetzt beträgt in Köln die Zahl der Jugendlichen mit "Migrationshintergrund" bis 14 Jahre ca. 50 %. Dies ist eine Angabe der Stadt Köln. Die Mehrzahl dieser Jugendlichen nichtdeutscher Abstammung sind Muslime. Wenn die Entwicklung unverändert so weiter stattfindet, werden wir in Köln in wenigen Jahrzehnten eine muslimische Mehrheitsgesellschaft haben. Der katholischen Kirche wird also Land wegbrechen. Wird dann der christliche Hintergrund unserer Heimat noch erkennbar bleiben?
Es bleibt Hochwürden Biskupek unbenommen, im Hinblick auf die zukünftigen Mehrheitsverhältnisse der Religionen in Köln ein Grußwort in Türkisch zu sprechen beim Einzug eines Sufi-Ensembles der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) in die Kirche St. Aposteln zum Zweck einer gemeinsamen Rezitation von Bibel und Koran. Dieses Ereignis ist Herrn Biskupek als eine "positive Erfahrung der christlich-islamischen Begegnung mit mehr als 600 Menschen" im Juni dieses Jahres in guter Erinnerung. Im Hinblick auf Christen und Muslime ist er der Meinung: "Wir haben ein gemeinsames Fundament der Gottesverehrung".
Dessen sind wir uns nicht so sicher wie er. Jesus unterscheidet nicht zwischen "Gläubigen" und "Ungläubigen". Er sagt:
Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen und, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich:. Du sollst deinen Nächsten lieben als dich selbst.
Der Koran zeigt den Juden und Christen und den Ungläubigen keine gute Perspektive:
Sure 9, 30: Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet!
Sure 8, 65: O Prophet, feuere die Gläubigen zum Kampf an. Sind auch nur zwanzig Standhafte unter euch, sie sollen zweihundert überwinden; und sind hundert unter euch, sie sollen tausend überwinden von denen, die ungläubig sind, weil das ein Volk ist, das nicht versteht.
Bei diesen und mehr Suren spielt es keine Rolle, in welcher Sprache sie rezitiert werden: Der Inhalt ist immer der gleiche: nicht gut gesonnen gegenüber denen, die keine Muslime sind.
Wenn die Kinder der anderen bei Pfarrer Biskupek fragen werden, was er "damals" gegen die Islamisierung unternommen hat oder warum sie sie zugelassen hat, so wird er hier eine Antwort geben müssen
Schade, daß die Kirchenzeitung des Erzbistums Köln einen derartigen Artikel mit einer parteipolitischen Stellungnahme und Beschimpfung von Christen und Patrioten abgedruckt hat.
![]() |
Tanzende Derwische künftig auch in katholischen Kirchen?