
Christen
pro Köln ist einer von mehreren Arbeitskreisen der
Bürgerbewegung pro Köln,
der seine politischen Inhalte und Ziele auf dieser Internetseite
vorstellt und diese im
Gesamtverband in den innerparteilichen Diskussionsprozeß
einbringt.
18. September 2008:
Das Treiben von Frau Bartscherer
Gegen den internationalen Anti-Islamisierung-Kongreß in Köln am 19./20. September 2008 hat sich ein Gegenbündnis von Islamisierungsbefürwortern gebildet, in dem sich alles, was in der linksextremen Szene Rang und Namen hat, "querstellen" will, zusammen mit einigen Vertretern der etablierten Parteien, die keinerlei Probleme damit haben, sich mit Verfassungsfeinden zu verbünden.
Auch die Vorsitzende des Katholikenausschusses Köln, Frau Hannelore Bartscherer ist wieder mit von der Partie. Zusammen mit dem Kölner Oberbürgermeister Schramma (CDU) und einer Gewerkschaftsvertreterin sowie einem Vertreter der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes will sie auf dem Roncalliplatz in Köln am 20. September sprechen.

"Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes" - das klingt ja gut und spontan möchte man die Verfolgten dieser Diktatur unterstützen. Abgekürzt heißt dieser Verein: "VVN-BdA" - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten. Schauen wir da etwas näher hin:
Der Verfasssungsschutzbericht 2005 des Bundesamtes für Verfassungsschutz beschrieb die VVN-BdA als linksextremistisch beeinflusst und als Organisation im Umfeld der DKP. Es stellte fest,
daß Mitglieder und ehemalige Mitglieder der DKP sowie traditionalistisch eingestellte Mitglieder der Linkspartei.PDS die wichtigsten Leitungspositionen besetzen;
daß der Verband daher dominant dem orthodox-kommunistischen Antifaschismus verpflichtet blieb, wonach Rechtsextremismus im inneren Zusammenhang mit marktwirtschaftlichen Ordnungssystemen steht und daher staatliche Institutionen in westlichen Demokratien rechtsextremistische Umtriebe eher unterstützten als bekämpften;
daß in dieser Sichtweise eine sozialistisch/kommunistische Diktatur die einzig konsequente Alternative zu faschistischen Gefahren sei. (nach Wikipedia).
Beim 50. Jahrestag der Befreiung des "Arbeitslagers" Buchenwald in 1995, also fünf Jahre nach der Wiedervereinigung, marschierten die tiefroten Kommunisten von der VVN mit SED- und DDR-Fahnen auf. Es war eine rein kommunistische Veranstaltung, so daß der OB von Weimar erklärte, daß kein Vertreter der Stadt mehr teilnehmen werde, und der israelische Botschafter Avi Primor war entsetzt und fühlte sich beleidigt.
Das NRW-Innenministerium führt zum VVN-BdA aus:
Bei der 'Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten' (VVN-BdA) setzt sich die maßgebliche Beeinflussung durch die DKP bis heute fort. Die VVN-BdA hat sich zwar mittlerweile auch einer anderen Klientel geöffnet, die Zielgruppen sind jedoch neben dem bürgerlich-demokratischen Spektrum auch die anderen linksextremistischen Parteien und die autonome Antifa-Szene. Das Engagement der VVN-BdA liegt in der Herausgabe themenbezogener Zeitschriften ('Antifa-Rundschau', 'Antifaschistische Nachrichten') und vielfach tendenziös eingefärbter Informationsbroschüren sowie in der Durchführung von oder Beteiligung an Kundgebungen, Mahnwachen, Unterschriftsaktionen etc.
Zu den "Antifaschisten" heißt es im gleichen Verfassungsschutzbericht:
Die Aktionspalette der autonomen Antifa reicht von der Veröffentlichung in den Szeneschriften des autonomen Spektrums und allgemeinen Kundgebungen "gegen Rechts" über das aktive Verhindern von rechten Demonstrationen und gezielte Ausforschung und Diffamierung von Einzelpersonen bis hin zu Sachbeschädigungen bei Szeneläden und tätlichen Auseinandersetzungen mit "Faschos". Insbesondere bei Auseinandersetzungen zwischen rechten und linken Demonstranten wird die für die öffentliche Sicherheit verantwortliche Polizei als Platzhalter für die angebliche strukturelle Gewalt des "Repressions- und Überwachungsstaates" angesehen und muss oft ihrerseits als Angriffsziel herhalten.
Der Antifaschismus diente in der DDR als Legitimation eines neuen Totalitarismus.
In dieser Szene findet also Frau Bartscherer ihre Freunde. Dabei gäbe es am 20. September 2008 für sie einen anderen Ort der Betätigung, die ihrem Amt mehr entsprechen würde:
Die christlichen Kirchen in Köln führen am 20. September 2008 um 12.00 Uhr ein Friedensgebet in St. Maria im Kapitol durch. Dort könnte Frau Bartscherer zusammen mit anderen Christen darum beten, daß die linken gewaltbereiten Extremisten an diesem Tag friedlich bleiben. Das wäre einer Vorsitzenden des Katholikenausschusses mehr angemessen anstatt sich mit diesen zu verbünden.
![]() |
Hannelore Bartscherer: Dem Morgenrot entgegen?